Aus der Mühle wird eine Gaststätte

Auf die adeligen Besitzer folgten dann bürgerliche. Eine Mühle wurde eingerichtet und eine Gastwirtschaft betrieben. Zuletzt hat die BBI das ganze Gebiet und das Schlößchen an sich gebracht. Im Jahre 1984 wurde die Rauberweihermühle abgebrochen und im Freilandmuseum in Neusath wieder aufgebaut.
Das Dorf Rauberweiherhaus besteht heute noch. Bis zur Gebietsreform war es eine selbständige Gemeinde im Landkreis Neunburg v. W. die Entfernung zum früheren Amtssitz beträgt 16 km Die Gemeindeflur war verhältnismäßig klein, 363,48 ha. Rauberweiherhaus gehört zur kath. Pfarrei, Schule und Post nach dem 4,8, km entfernten Kemnath bei Fuhrn, Dekanat Schwandorf. 1902 wurden bei 21 Wohngebäuden 123 Einwohner gezählt. Tierbestand zu dieser Zeit: 1 Pferd, 72 Stück Rindvieh, 26 Schweine und 4 Ziegen. Die Matrikel der Diözese Regensburg vom Jahre 1916 verzeichnet 108 Seelen in 17 Häusern. Heute gehört Rauberweiherhaus zur Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf.
Die Gemeinde Sonnenried war um die Jahrhundertwende 1090,59 ha groß und hatte in 46 Wohngebäuden 263 Einwohner (alle katholisch), Viehbestand damals: 18 Pferde, 412 Rinder, 5 Schafe, 183 Schweine, 9 Ziegen. 8 Orte (Ameisgrub, Glöcklmühle, Hohenirlach, Oedhof, Raffach, Sonnenried, Stanglhof oder Glöckhof, Weiherhaus) bildeten die Gemeinde, die alle nach Kemnath eingepfarrt und eingeschult waren.
Freundschaftswerbung - Anfrage per E-Mail
Copyright © by FSUI 2007
weitere Seiten Infos zu
